Reichling's Blog

Mario Rönsch in Budapest verhaftet

Posted in Sonstiges by reichling on 28/03/2018

Mario Rönsch soll über einen Online-Shop Deutsche zur Abwehr von Flüchtlingen bewaffnet haben. Nun wurde er in Budapest festgenommen.
Berlin. Der deutsche Rechtsextreme und mutmaßliche Betreiber des Online-Waffenshops „Migrantenschreck“, Mario Rönsch, ist in der ungarischen Hauptstadt Budapest gefasst worden. Das bestätigte die Berliner Staatsanwaltschaft am Mittwochmorgen über Twitter. Die Polizei durchsuchte dort Räume. Weitere Informationen gab es zunächst nicht, die Ermittler wollten sich später äußern.

Bereits Anfang Dezember 2016 hatte die Berliner Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Betreiber der Internetseite bestätigt. Ihm wurden verbotener Waffenhandel, Volksverhetzung, Bedrohung und Nötigung vorgeworfen. Bei Durchsuchungen bei mutmaßlichen Kunden der Webseite in mehreren Bundesländern soll die Polizei rund 40 Waffen gefunden haben.

Quelle und mehr

Der Erfurter Mario Rönsch hatte vor mehreren Jahren die Facebookgruppe Anonymous Kollektiv gekapert. Er schlich sich in die Gruppe ein, die zur weltweiten Anonymous-Bewegung gehört und erwarb zunächst das Vertrauen der Administrator. Schließlich wurde er zu einem Co-Administrator ernannt mit allen Rechten eines Administrators. Er entzog darauf den anderen Co-Administratoren die Administratorenrechte und krempelte die Gruppe um. Statt wie bisher sich mit der Regierungspolitik kritisch auseinander zu setzen, verkam die Gruppe zu einer reinen Hetzgruppe gegen Ausländer, vor allem ausländische Flüchtlinge und Asylbewerber.

Die weltweite Anonymous-Bewegung hat sich von Mario Rönsch deutlich distanziert.

Schließlich wurde es selbst Facebook zuviel. Mario Rönsch stellte dann eine Seite, anonymousnews.ru auf einem russischen Server ins Netz und setzte seine Hetzarbeit von dort aus fort. Dazu kam noch ein Handel mit Gaspistolen.

Die Beiträge auf seiner Seite quollen meist über vor faustdicken Lügen, wie zum Beispiel im Januar 2017, wonach der Vater von Martin Schulz KZ-Aufseher in einem österreichischen KZ gewesen sein sollte.

Auch ansonsten nahm er es mit der Wahrheit nicht so genau.

Es bleibt zu hoffen, dass er an Deutschland ausgeliefert wird und sich vor Gericht für seine Schandtaten zu verantworten hat.

 

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3 Antworten

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  1. comsubpac said, on 28/03/2018 at 11:18

    Reichling lebt noch! Ist der Vorname in der Überschrift absicht?

    • facebookrassisten said, on 28/03/2018 at 12:11

      Großvadder levt noch

    • reichling said, on 28/03/2018 at 14:32

      Oh, danke für den Hinweis. Ich kenne nun mal keinen persönlich, der Mario heißt. Marion ist mir geläufiger. Ich habs aber schon berichtigt.


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