Reichling's Blog

Fürst Norbert Schittke

Posted in Exilregierung Deutsches Reich, Reichsregierungen by reichling on 29/08/2010

Auf der Website der Exilregierung Deutsches Reich habe ich etwas Interessantes gefunden:

Eingestellt am: 25.08.2010
Auswertung der Präsidiumssitzung mit Bürgerinformation vom 20./21.August 2010 in Kelbra
Kategorie: Veranstaltungen
Am 20. und 21. August 2010 trafen sich die Amtsträger und ihre Gäste zum regelmäßigen Monatstreffen in Kelbra. Nach dem umfangreichen Frühstück in lustiger Runde und der Präsidiumssitzung, trafen sich die Amtsträger zur internen Amtsträgerrunde. Von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr fand die Bürgerinformation, welche von Reichskanzler Fürst Norbert Schittke geleitet wurde für alle angemeldeten Bürger statt. Nach dem Mittagessen fand wie zu unserer letzten Veranstaltung in Kelbra eine Exkursion statt. Dazu begaben sich die Teilnehmer der Veranstaltung geschlossen mittels Autokolonne in das kleine Harzdörfchen Questenberg. Angeführt wurde die Kolonne von unserem Historiker und Redakteur Reichsminister Schumann. Ihm folgte der Wagen mit dem Reichskanzler Fürst Norbert Schittke und weitere Minister und Gäste in der Autokolonne. In Questenberg angekommen wanderten die Exkursionsteilnehmer, welche von unserem Herold mit Reichsfahne angeführt wurden, auf den Questenberg. Hier oben auf der alten Kultstätte angekommen, folgten die interessierten Bürger den Ausführungen von Minister Schumann zur Geschichte der Queste und des Questenfestes. (siehe Anhang) Nach einem feierlichen Sekt Dinner und dem Absingen historischer Heimatlieder fuhren die Exkursionsteilnehmer zurück nach Kelbra, wo sie bei Kaffe und Kuchen und nach dem absingen der Deutschen Nationalhymne in allen 3 Strophen unser gemeinsames Treffen feierlich beendeten. Bedanken möchten wir uns besonders für die zahlreiche Unterstützung mit Spenden. Zu bedauern ist die fehlende handwerkliche Unterstützung trotz vieler Zusagen und Anfragen. Das Questenfest Ältestes germanisches Brauchtumfest auf deutschen Boden Der Wanderer und Heimatfreund, welcher an den Pfingstfeiertagen das kleine Dörflein Questenberg am Südharz besucht, wird ein sich lohnendes und wohl einmaliges Erlebnis in seinem Leben verbuchen können, denn in dieser Zeit sind für die Questenberger nicht nur die Tage, sondern auch die Nächte sehr unruhig und anstrengend. Nach alter Überlieferung setzen die jungen Burschen in der Nacht vom Freitag zum Sonnabend ihren Mädchen eine Maie vor das Haus. Zuweilen kommt es auch vor, dass die jungen Questenberger Burschen sich in dieser Nacht mit einem unbeliebten Mädchen oder dem Mädchen welches sie einfach ärgern wollen ihren Spaß machen, indem sie ihr den größten Dornbusch der Gegend auf den Hof schleifen. Am Pfingstsonnabend, gegen 10.00 Uhr werden von den jüngsten Questenmännern die Setzmaien und die Maien für die Lauerhütte, die mitten im Dorf vor der Schenke errichtet werden mit einem offenen Hänger vor dem ein Traktor gespannt ist aus dem Wald geholt. Es ist zugleich der erste Höhepunkt beim alljährlichen Questenfest, welches von allen Festen in Questenberg am feierlichsten begangen wird. In der nun folgenden Nacht werden nach alter Tradition drei Männer ( Die Käsemänner) aus dem Nachbardorf Rotha in der Gaststätte empfangen. Hier werden ihre jährlich auferlegten Strafabgaben, die aus einem Brot und vier Käsen bestehet, abgeliefert. Diese alte Tradition hat unbedingt noch vor Sonnenaufgang und keinesfalls vor Mitternacht an den Pfarrer von Questenberg mit den Worten: „Wir sind die Männer von Rothe und bringen die Käse mit dem Brote“ zu erfolgen. In der Zeit des 1.und 2. Weltkrieges fand kein Fest statt. Nach dem 1. Weltkrieg wurden das Brot und die vier Käse nicht mehr beim Pfarrer, sondern beim Bürgermeister abgeliefert. Der zweite Höhepunkt des Questenfestes findet auf der baumlosen Höhe des Questenberges statt. Hier oben, dicht an einem Steilhang, steht auf einem kleinen Hügel ein etwa 10 Meter hoher Eichenstamm, an dem ein riesiger Kranz ( der Questenkranz ) von 3 Meter Durchmesser hängt. In der Nacht von Pfingstmontag, um 03.30 Uhr wird das ganze Dorf durch einen Trompeter, der einen Zapfenstreich bläst geweckt. Und um 04.00 Uhr findet der Umzug der Questenmannschaft und der Aufstieg zur Queste statt. Hier oben auf dem Berg angekommen, wird der alte Questenkranz von der Questenmannschaft abgenommen und unterhalb des Felsengipfels ins Gras gelegt. Die gesamte Questenmannschaft nimmt im Innern des Kranzes platz. Es folgt eine feierliche Ansprache. Nach dieser erhebt sich die gesamte Questenmannschaft und nimmt ihre Kofbedeckung ab, während unter den Klängen „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre“ von Ludwig van Beethoven, das trockene Reisigbüschel von der Spitze des Questenstammes verbrannt wird. Die Questenmannschaft nimmt nun wieder platz im Kranz. Sauerkraut und Brot werden im Kreis herumgereicht und von den Questenmännern mit den drei Schwurfingern der rechten Hand wird das Sauerkraut aus dem Topf gegriffen und mit ein Stück abgebrochenen Brot stillschweigend verzehrt. Ein Schluck Nordhäuser Doppelkorn rundet das köstliche Mahl ab. Nachdem alle ausreichend versorgt wurden, wird die aufsteigende Sonne mit einem frommen Lied begrüßt. Danach beginnt der Abstieg der Questenmannschaft und deren Gäste ins Dorf, wo ab 06.00 Uhr ein musikalischer Frühschoppen stattfindet. Um 13.00 Uhr empfängt die Questenmannschaft die Traditionsfahne und formiert sich zum Festumzug mit anschließenden Aufstieg zur Queste. Für die Männer der Questenmannschaft beginnt jetzt die eigentliche schwere Arbeit. Die Männer gehen frisch ans Werk. Einige holen grüne Zweige aus dem Wald, andere flechten diese unter die vorjährigen Ruten des Questenkranzes. Dabei darf kein Bindfaden oder Draht verwendet werden. Da solche Arbeit anstrengt, wird von Zeit zu Zeit gerastet und die Schnapsflasche herum gereicht. Ist der Kranz dann endlich nach reichlichem Begießen mit neuen Birkenreisig, den Quasten und den neuen Büscheln geschmückt, kann der neue Questenkranz an den 10 Meter hohen Eichenstamm hochgezogen werden. Questenbergs Wahrzeichen hängt somit wieder für ein Jahr hoch über dem Ort. Die Questenmannschaft, die zuvor unter Musik, Trommelwirbel und fliegenden Fahnen von der Dorfbevölkerung und den massenhaft herbeigeströmten Festgästen begleitet auf den Questenberg gezogen ist, zieht nun wieder hinab ins Dorf vor die Schänke. Hier, wo die aus Maien erbaute Laube steht, erreicht das Questenfest unter Musik und Tanz seinen dritten Höhepunkt und sogleich sein Ende. Zum Ursprung des Festes erzählt die Sage folgendes: Vor langer langer Zeit saß auf einer Burg, die dem Questenberg gegenüber liegt ein Ritter namens Knaut. An einem schönen Frühlingstag des Jahres 1300 war seine Tochter Jutta aus der Obhut der Wärterin entlaufen, um in den Wald zugehen und Blumen zu suchen. Dabei entfernte sie sich soweit von der Burg, dass sie den Heimweg nicht mehr fand. Schon neigte sich die Sonne und verschwand schließlich hinter dem Horizont. Der besorgte Vater bot daraufhin die umliegenden Gemeinden auf den Wald zu durchstreifen. Am anderen Morgen durchsuchten die Bauern der sieben Dörfer, Finsterberg (heute Questenberg), Breitenbach, Dietersdorf, Rotha, Horla, Leinungen und Hainrode die ganze Umgebung. Als sich die Sonne zum zweitenmal ihrem Untergang näherte, wurde das Kind von einem Köhler aus Finsterberg in der Gegend von Rotha gefunden. Das Kind war wohlauf und hatte aus den gesammelten Blumen einen Kranz gewunden und auf einen Stock gesteckt. Aus Dank stiftete der Burgherr den Finsterbergern das Questenfest am dritten Pfingstfeiertag. Weil aber die Rothaer das ihrem Dorf so nahe gekommene Kind nicht fanden, wurde ihnen dir vorher erwähnte Strafe auferlegt. „Mit dem Questenfest begeht Questenberg alljährlich das wohl älteste germanische Brauchtumfest auf deutschen Boden. Es stellt noch heute in beinahe unverfälschter Form die Fortsetzung des altgermanischen Brauches dar, anlässlich der Sommersonnenwende die Sonne und die Erde zu ehren, als Spender erneuter Wärme und damit neuerwachenden Leben. Keimendes Leben, wärmespendende Sonne, beenden die lange und harte Zeit des Darbens. Ein ewiger Kreislauf, der noch heute Verehrung erfährt.“ Lassen Sie uns diesen Brauch gemeinsam weiter bewahren. Der Questenverein e.V. Questenberg Questenfest – Ein altes germanisches Frühlingsfest So wie in vielen Orten an Saale und Unstrut, hat sich auch hier in Questenberg altes Brauchtum, welches sich hier noch an bestimmte Örtlichkeiten anlehnt bis heute erhalten und verweist auf die „Heiligkeit des Ortes“. Und wirklich, die Bedeutung des Questenfestes liegt viel tiefer. Ihre Grundlagen müssen wir in der grauen Vorzeit suchen, als sich auf dem steilen Gipsfelsen des Questenberges eine Kultanlage ( Wallburg mit 360 x 150 Meter) befand. Auf der nordöstlichen Seite ist diese durch einen natürlichen Steilhang, an der Süd- und Westseite durch einen und an der Nordwestseite durch mehrere archäologisch nachweisbare Wälle geschützt. Diese Kultstätte wurde von den aus dem Nordosten kommenden Elbgermanen errichtet. Keramische Funde gestatteten eine genaue Datierung ins 6. und 5. Jahrhundert vor Chr. Im August 1970 fand man innerhalb der Wallburg weitere Scherben zusammen mit einem Eisenmesser sowie eine Siedlung aus der Eisenzeit Alles läst darauf schließen, dass die Kultstätte auf dem Questenberg bis in die vorchristliche Zeit als Kultstätte im Gebrauch war. Siegfried Schumann Copyright 2003
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Es war nicht die erste Versammlung dieser Kasperlegruppe in Kelbra. Irgendwie scheinen sie diesen Ort zu mögen.

Was mir an diesem Beitrag besonders auffällt, Reichsminister Siegfried Schumann ist Historiker (wo er wohl studiert hat?) und Reichskanzler Schittke schmückt sich seit kurzem mit dem Titel „Fürst“. Er hat sich also nicht nur mit „Graf“ begnügt. Norbert Schittke klingt aber überhaupt nicht fürstlich. Da folgt sicher noch irgendwann ein Namenszusatz.

Wem er wohl diesen Adelstitel zu verdanken hat?  Vielleicht hängt es mit dem Königreich Romkerhall zusammen, dem ehemaligen Jagdschloss König Georg V von Hannover. Es soll sogar eine Königin geben, aber was genaues weiß ich nicht, da das Königreich nur gegründet worden ist, um die Gaststätte, die sich in dem Schloss befindet, besser vermarkten zu können. Vielleicht heißt der Reichskanzler ja jetzt Fürst Norbert Schittke von Romkerhall. Er sammelt ja auch Geld, um in diesem alten Gemäuer die Exilregierung unterzubringen. Man wäre dann nach Ansicht Schittkes nicht mehr in der Bundesrepublik Deutschland. Dabei vergisst er, dass Romkerhall zwar gemeindefrei ist, aber zum Kreis Goslar gehört. Und der Kreis Goslar liegt in Niedersachsen, und Niedersachsen ist ein Land der Bundesrepublik Deutschland.

Aber das ist ja eigentlich egal. Neu erworbene Adelstitel gibt es in Deutschland seit 1918 nicht mehr. Und wenn Schittke mit seiner Adelsernennung seine Ansprüche auf das Amt des deutschen Kaisers anmelden will, dann wird dies in der realen Welt nur ein müdes Lächeln hervorrufen. Auch Schittkes künftiges Kaiserreich wird sich auf das Internet und  gelegentliche Kneipenauftritte beschränken.

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