Reichling's Blog

Fühlt IHR, daß der Polsprung bereits aktiv ist?

Posted in Reichsregierungen, Tina Wendt by reichling on 01/06/2011

Diese Frage stellte Tina Wendt den Lesern ihres Weblogs, tinawendt.blogspot.com. Die Frage ist auf jeder Seite ihres Blogs zu finden, man muss nur mal ganz tief nach unten scrollen.

Folgende Antwortmöglichkeiten bietet sie an:

Nein
Ja
ich fühle etwas seltsames
mir ist das Chaos aufgefallen

Erstaunlich ist das Ergebnis dieser Umfrage. Einhundert Prozent der gegebenen Antworten lauten auf „Ja“.
Wieso fühle ich nichts? Bin ich vielleicht schon zu abgestumpft?
Leider ist die Umfrage beendet, man kann nicht mehr abstimmen. So hätte ich mit „Nein“ abgestimmt, dann wären es sicher nicht mehr ganz hundert Prozent Ja-Stimmen gewesen.

Hier ein Screenshot der Umfrage

Umfrage

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Tina Wendt geht ein Licht auf, nur an der falschen Stelle

Posted in Exilregierung Deutsches Reich, Reichsregierungen, Tina Wendt by reichling on 02/04/2011

Ergänzung 2. Mai 2015:
Dieser Beitrag erhielt am 1. Mai und auch heute am 2. Mai 2015, etliche Zugriffe von einem anderen Weblog.
In diesem Blog geht es auch um den Polsprung, aber noch um andere Dinge, die, sagen wir mal so, wissenschaftlich etwas umstritten sind.
Irgend jemand hatte einen Beitrag verfasst und geglaubt, auf meinen vor 4 Jahren entstandenen Text verlinken zu müssen. Es hat auch Kritik für diesen Link gegeben. Mir wurde Nichtwissen in Sachen Astronomie vorgeworfen.
Ich habe mir erlaubt, dort zu antworten. Die Antwort muss erst freigeschaltet werden.
Hier will ich den Text meiner Antwort posten, damit sie nicht unter den Tisch bzw. unter die Zensur fällt.

02/05/2015 um 09:10

Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden.

Ich darf darauf hinweisen, dass ich in meinem Beitrag ausdrücklich darauf hingewiesen habe, dass die Sonne nur an zwei Tagen im Jahr genau Osten aufgeht, am 21. März und am 23. September. Und ich habe auch darauf hingewiesen, dass sich nach dem 21. März die Aufgänge der Sonne immer weiter in nordöstlicher Richtung, also hin zu kleineren Azimutwinkeln als 90°, verschieben.
Es war Tina Wendt gewesen, die meinte, nach den Regularien (nach welchen überhaupt?) müsse die Sonne am 31. März im Südosten aufgehen. Ich habe lediglich ihren Irrtum klargestellt.
Tina Wendt, Wiedergeburt von Ashtara Tara, der Jungfrau Maria und Adolf Hitler! war zu diesem Zeitpunkt gerade dabei, den Polsprung vorzubereiten. Angeblich hatte ich den Posprung verhindert.
Übrigens, die Sonne geht auch heute noch exakt dort auf, wie sie aufgehen sollte. Der Polsprung wird sich auch nicht als Sprung vollziehen, sondern als langsame Änderung, die sich über tausende von Jahren hinziehen kann.

 

Und bei diesem Licht handelt es sich um nichts geringeres als um die Sonne.

Lassen wir Tina zu Wort kommen. In ihrem Weblog tinawendt.blogspot.com schreibt sie
Tinas Artikel

Das ist ja ein Ding. Die Sonne hätte also am 31. März bei ihrem Aufgang deutlich im Südosten stehen müssen, bei 106 Grad Ost. Und nicht, wie sie es an diesem Tag gemacht hat, im Nordosten, bei 74 Grad Ost.
Man sollte wissen, dass der Horizont in 360° eingeteilt ist. Null Grad entspricht genau dem Norden. Dann wird im Uhrzeigersinn gezählt. 90 Grad sind exakt Osten, 180 Grad Süden, 270 Grad Westen und 360° fällt wieder mit Null Grad zusammen, ist also Norden. Gradzahlen zwischen Null und 90 Grad sind mehr oder weniger Nordosten, und solche zwischen 90 und 180 Grad dementsprechend Süden.
Und dann sollte man noch etwas anderes wissen:

Die Sonne geht im Osten auf und im Westen unter. Und zwar genau zwei Mal im Jahr, nämlich am 21. März (Frühlingsanfang) und am 23. September (Herbstanfang). Nach dem 21. März verlagern sich die Sonnenaufgänge in Nordwestlicher Richtung. Wenn Tina Wendt behauptet, die Sonne hätte bei 106 Grad stehen müssen, also im Südosten, dann irrt sich die Dame. Das Gegenteil ist wahr. Die Sonne stand zu diesem Tag, wie in jedem Jahr an diesem 31. März, im Nordosten.

Ich habe einmal ein Astronomieprogramm, cybersky, befragt, was es davon hält. Und ich habe die Koordinaten von Bückeburg eingetragen.

Es spuckte mir für den 31. März zum Zeitpunkt des Sonnenaufgangs in Bückeburg folgende Karte aus:
Sonnenaufgangskarte
Man sieht sehr deutlich, dass die Sonne an diesem Tag nicht im Südosten aufging, sondern in einer Richtung, die zwar nicht exakt Nordosten ist, sondern noch sehr nahe bei Osten lag, aber doch schon mit deutlicher Tendenz nach Norden. Jedenfalls war der Azimut der Sonne kleiner als 90. Unter Azimut versteht man den Horizontwinkel, siehe oben.

Mein Astronomieprogramm lieferte mir auch einige Daten zur Sonne.

Sonnendaten

Das Programm ist englischsprachig. Aber ich denke, die wichtigsten Angaben werden auch ohne hervorragende Englischkenntnisse verstanden.
Gegenüber den Feststellungen von Tina Wendt gibt es einige Abweichungen. Der Azimut der Sonne war bei ihrem Aufgang nicht, wie Tina schrieb, bei 74 Grad, sondern bei 82°32′. Und dann hat mein Programm als Aufgang 7:02 Uhr und nicht 6:56 Uhr ermittelt.

Ich weiß nicht, ob Tina an diesem Tag in Bückeburg oder in einer anderen Stadt war, was auch möglich ist. Aber die Sonne ist meist schon vor ihrem rechnerischen Aufgang zu sehen. Dafür zuständig ist die Refraktion, die Lichtbrechung im Bereich der dichteren horizontnahen Atmosphäre.

Die Differenz von 8,5 Grad beim Azimut ist auch nicht so weltbewegend, wie es aussieht. Auch dabei dürfte die Refraktion mitgespielt haben. Und dann ist ein Kompass, so wie er von Tina verwendet wurde, nicht das geeignete Instrument, um exakte Winkelmessungen in der Landschaft durchzuführen. Dann sollte man auch die Missweisung der Kompassnadel berücksichtigen, den der magnetische Nordpol fällt nicht mit dem geographischen Nordpol zusammen.

Ich warte immer noch auf die ersten Anzeichen eines Polsprungs. Trotz eingehender Beobachtung der Gestirne des Himmels ist mir noch nichts aufgefallen. Sonne, Mond, Planeten und Sterne stehen noch immer dort, wo sie nach zum Teil jahrhundertealter Berechnungen der Astronomen stehen sollen.