Reichling's Blog

Reichskanzler Wolfgang Gerhard Günter Ebel am 29. Dezember 2014 verstorben

Posted in Kommissarische Reichsregierung by reichling on 19/01/2015

Ich habe etwas Trauriges zu vermelden.

Bereits am 29. Dezember 2014 ist in Berlin der Kommissarische Reichskanzler Wolfgang Gerhard Günter Ebel gestorben. Am 5. Januar wäre er 76 Jahre alt geworden.

Bis 1980 war er Angestellter bei der Reichsbahn in Westberlin. Die Reichsbahn war eine Einrichtung der DDR und durch das Potsdamer Abkommen mit dem gesamten Eisenbahnverkehr in Berlin beauftragt. Reichsbahnbeamter, wie er und andere oft behaupteten, war er nie gewesen, denn die DDR kannte das Beamtentum nicht.

1980 streikten die Westberliner Eisenbahner. Infolge des Mauerbaus 1961 ist der S-Bahn-Verkehr, der auch von der Reichsbahn durchgeführt worden ist, drastisch zurückgegangen.
Die Reichsbahn wollte Strecken schließen und Mitarbeiter in Westberlin entlassen.

Als die Reichsbahn gegen die Streikenden Mitglieder der Transportpolizei (das DDR-Äquivalent zur Bahnpolizei bei der Bundesbahn) einsetzen wollte, wurde sie von der amerikanischen Schutzmacht belehrt, welche Hoheitsrechte ihre Leute in West-Berlin haben, nämlich keine.

Als Folge des Streiks wurde Ebel von der Reichsbahn entlassen. Ob und was er danach arbeitete, entzieht sich meiner Kenntnis.

1985 machte er zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Durch langes Nachdenken kam er zu der Erkenntnis, dass das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 fortbesteht, aber nicht handlungsfähig ist. Um die Handlungsfähigkeit des Reiches wieder herzustellen, bat er die US-Hauptquartier in Berlin, ihn zum Beauftragten für das Deutsche Reich zu ernennen. Die USA kam diesem Wunsch auch innerhalb von 21 Tagen, durch Nichtbeantwortung, nach. Ebel machte sich nämlich das Einschreiben-Rückschein-Verfahren zu nutze und verwies auf eine Order der Berlin-Kommandentura der Alliierten, wonach Anträge als angenommen gelten, wenn ihnen von den Alliierten nicht innerhalb von 21 Tagen widersprochen wird. Keiner seiner Anträge wurde abgelehnt. Ebel schickte seine Anträge per Einschreiben/Rückschein an das US-Hauptquartier, und nach drei Wochen war sein Antrag nach einer Ansicht angenommen.

Dass es in dieser BK/O nur um die Übernahme bundesdeutscher Gesetze durch das Berliner Abgeordnetenhaus in einem vereinfachten Verfahren ging, interessierte Ebel nicht.

Ein Jahr danach, 1986, ließ er sich von den USA auf gleiche Weise mit Kommissarischen Reichskanzler ernennen. Er bildete auch recht bald schon eine, von den Amerikanern im Einschreiben-Rückschein-Verfahren, genehmigte Reichsregierung und ein Reichsgericht.

Über Ebel ist im Netz einiges zu finden, zum Beispiel hier.
Bereits vor vielenJahren wurde bei Ebel von den Behörden Schuldunfähigkeit festgestellt, das heißt, er konnte für eventuelle Gesetzesverstöße nicht belangt werden.

In der Anfangszeit war die Kommissarische Reichsregierung nur Insidern bekannt. Aber in der zweiten Hälfte der 90er Jahre verbreitete sich das Internet auch im Privatbereich, und Ebel fand einen, der ihm Webseiten gestaltete. Dadurch stieg sein Bekanntheitsgrad sprunghaft an und verleitete andere, es ihm gleich zu tun.

Aber war Ebel Rechtsextremist?

Ein Linker war er sicherlich nicht. ABer war er deshalb rechtsextrem? Schon vor Jahren bin ich einem sehr rechtsextremen Forum auf etwas gestoßen.

Am 3. Februar 2011 veröffentlichte Tina Wendt in ihrem damaligen Weblog eine Aufstellung des Sonderstandesamtes Arolsen über die beurkundeten Todenfälle in deutschen Konentrationslagern.

Aus den angegebenen Zahlen der aus dem Jahre 1984 stammenden Aufzählung schloss sie, dass in den Konzentrationslagern insgesamt nur 373.468 Menschen umgekommen sind, es also keinen Holocaust mit 6 Millionen toter Juden gegeben haben könnte.

Dies trifft natürlich nicht zu.

Ich habe in meinem Blog darüber berichtet. https://reichling.wordpress.com/2011/03/05/tina-wendt-und-der-holocaust/
Unter den vielen Kommentaren auf ihrer Seite fand sich auch einer von Reichskanzler Ebel, der ihr wohl nicht gefallen hatte. Sie hat diesen Kommentar gelöscht.

Aber ein „Anonym“ hat ihn durch Zitieren für die Nachwelt gesichert.

Kommentar Ebel

Ebel fand, dass das, was sich Tina Wendt erlaubt, eine Schande für Deutschland ist.

Wir können Ebel einiges vorhalten, aber wohl kaum, dass er ein bekennender Neonazi war. Er hatte politisch sehr verworrene Vorstellungen, was wohl mit seiner geistigen Verwirrung zusammen hing. Aber weder leugnete noch billigte er die Verbrechen des NS-Regimes.

Die Reichsbewegung Ebels spaltete sich seit Anfang dieses Jahrhunderts. Aus ihr ist auch die Exilregierung Deutsches Reich hervorgegangen, deren Reichskanzler sich im engeren Kreis schon deutlich als Anhänger des NS-Regimes geoutet haben soll.

Wie wird es jetzt mit der Ur-KRR weitergehen nach dem Tod ihres Gründers und langjährigen „Reichskanzlers“. Ich weiß es nicht. Wir werden abwarten müssen.

Wolfgang Ebel hatte ein sehr konfuses Weltbild. Aber er glaubte auch daran und an seine Mission.

Wie ich aus einem vertraulichen Telefonat mit einem ehemaligen Mitarbeiter der Exilregierung schon 2006 erfahren durfte, wusste damals jeder andere Reichskanzler, dass die Bundesrepublik Deutschland auch in 50 Jahren noch bestehen wird. Aber es gibt genügend Menschen, die ihnen folgen, die ihnen vertrauen, und die man finanziell hervorragend abschöpfen kann.

Wolfgang Ebel ist jetzt tot. Wir sollten ihn in Frieden ruhen lassen und unsere Aufmerksamkeit den Lebenden widmen. Die sind weitaus gefährlicher.

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25 Antworten

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  1. missgunst-deutschland said, on 20/01/2015 at 13:45

    Anders als Stoll wird er wohl nie seine Himmlische Ruhe finden. Das machen einige Missgünstige unmöglich. Sie Herr „Reichling“ gehören nicht dazu. Wir schließen uns ihrem Kondolenzschreiben gerne an.

  2. JDavis said, on 20/01/2015 at 13:57

    Die Reichsbahn war eine Einrichtung der DDR und durch das Potsdamer Abkommen mit dem gesamten Eisenbahnverkehr in Berlin beauftragt.

    Eine sehr interessante Konstruktion, die mir so bisher nicht ganz klar war. Die Ost-Reichsbahn als externer Dienstleister. Hat man in West-Berlin dann BRD- oder DDR-Bürger eingestellt?

    Wir können Ebel einiges vorhalten, aber wohl kaum, dass er ein bekennender Neonazi war. Er hatte politisch sehr verworrene Vorstellungen, was wohl mit seiner geistigen Verwirrung zusammen hing

    Das dürfte wohl auf die meisten Reichsgläubigen zutreffen. Die meisten davon sind eher bemitleidenswerte Menschen, denn auf diesen Unsinn läßt sich normalerweise nur ein, wer große Probleme und nichts mehr zu verlieren hat.

    • Josef A. Preiselbauer said, on 31/01/2015 at 12:17

      Eine der im Nachhinein witzigen Absurditäten der deutschen Teilung und des speziellen Falles Berlin ist in der Tat die Reichsbahn. Wikipedia schreibt dazu etwas: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Reichsbahn_%281945%E2%80%931993%29#Berlin_.28West.29

      Da Ebel Westberliner war, kann man wohl davon ausgehen, dass dafür Westberliner eingestellt wurden. 😉

      • reichling said, on 31/01/2015 at 20:13

        Die Reichsbahn war durch das Potsdamer Abkommen mit dem Eisenbahnverkehr von und nach sowie in Berlin beauftragt worden.

        Ebel gab sich gerne als Reichsbahnbeamter aus. Das war er aber nicht. Je nach Beschäftigungsart waren die Westberliner Reichsbahner in der Rentenversicherung der Angestellten oder der Arbeiter verzichtet. Die Reichsbahner führten zwar ähnliche Bezeichnungen, wie ihre Bundesbahnkollegen, sie waren aber keine Beamte, weil die DDR das Beamtenverhältnis nicht kannte.

      • JDavis said, on 02/02/2015 at 21:51

        Da Ebel Westberliner war, kann man wohl davon ausgehen, dass dafür Westberliner eingestellt wurden.

        Das wußte ich nicht, für mich war Ebel sowieso immer ziemlich ungreifbar, da ich eigentlich nur die Reichsdeppen des Internets kenne.

  3. Arno said, on 20/01/2015 at 18:58

    Hi Reichling. Du hast doch mal irgendwann einen Jahrzehnte alten Film verlinkt, in dem Herr Ebel in seinem Job als Eisenbahner zu sehen war. Hast du dazu evtl. noch den Link?
    Greetz. arno

    • missgunst-deutschland said, on 20/01/2015 at 21:16

      Meinen Sie vielleicht diesen hier, der ist aus dem letzten Jahrhundert und Ebel war noch etwas jünger …. also sehr viel jünger.

      • reichling said, on 21/01/2015 at 00:44

        Es war ein Film des ZDF und der dauerte deutlich länger als 4 Minuten. Ebel war da noch im Vollbesitz seiner geistigen und körperlichen Kräfte. Jedenfalls deutete nichts in seinen Aussagen darauf hin, dass er sich einmal in diese Richtung entwickeln würde.

        Ich konnte das Video noch nicht auftreiben. Aber schaut mal bei 1:44 hin. Ich glaube,das zeigt Ebel.

        http://www.berlin-mauer.de/videos/s-bahn-streik-in-west-berlin-670/

      • missgunst-deutschland said, on 21/01/2015 at 08:05

        Wir finden es auch nicht, das einzige was man noch irgendwo findet sind die Nachrichten vom 22.09.1980 aber da spricht nicht Ebel.

  4. Horst said, on 20/01/2015 at 23:00

    Ebel sah sich als Nachfolger des letzten Reichskanzlers des (demokratischen) Deutschen Reiches, Kurt von Schleicher. Insofern kann man wohl davon ausgehen, daß er mit den Nazis wohl nichts am Hut hatte.

  5. Arno said, on 21/01/2015 at 11:55

    @missgunst-deutschland
    Mir wird leider kein Video angezeigt, keine Ahnung warum.

    @reichling
    Das Video meinte ich, genau. Mir ging es speziell um die Stelle(n), wo Herr Ebel Kollegen in Schutz nimmt, die wegen vermeintlich kommunistischer Umtriebe oder sowas Probleme bekommen haben.
    Schade, dass es keinen Link mehr gibt.

    • reichling said, on 21/01/2015 at 13:33

      Ich habe noch dunkel in Erinnerung, dass das Video auf einer Seite des ZDF zu finden war. Vielleicht hat man es gelöscht, weil es schon zu alt ist? Ich weiß es nicht. Aber ich werde weiter suchen.

      Ebel machte damals noch einen ganz normalen Eindruck.

    • missgunst-deutschland said, on 22/01/2015 at 13:38

      Gestern wurde es noch angezeigt, warum es heute weg ist keine Ahnung?? Na ja ist ja auch Wurst er soll in frieden Ruhen der olle Catweazle.

  6. Arno said, on 21/01/2015 at 19:23

    Danke für die Bemühungen, habs jetzt gefunden (ZDF war ein gutes Stichwort): http://vimeo.com/67905260
    Offenbar hat Herr Ebel dort aber auch schon Räuberpistolen erzählt: http://www.bahninfo-forum.de/read.php?9,340149,340592 (siehe auch Link im 4. Beitrag dort).

    • reichling said, on 21/01/2015 at 22:50

      Wenn Ebel mist über die S-Bahn erzählt hat, kann ich das ja nicht ohne weiteres erkennen. Bis Berlin hab ich 750 km.
      Dass das Video jetzt bei Vimeo ist, finde ich hervorragend. Dann Mankann es dann ganz einfach herunterladen.

      Der ZDF-Betrag stammt aus dem Jahre 1981. Dann muss Ebel schon damals seine Phantasie mit der Wirklichkeit verwechselt haben.

  7. […] “Reichskanzler” Ebel war ein Urgestein des Reichsdeppentums. Ende letzten Jahren verstarb der ehemalige Reichsbahn-Mitarbeiter in Berlin … zweifellos im festen Glauben, der Regierungschef eines weiterhin existierenden Deutschen Reiches zu sein. Auf Reichlings Bog wurde am 19.01.2015 ein Nachruf auf diese wohl eher tragische Figur der reichsdeutschen Szene veröffentlicht: hier klicken! […]

  8. […] Beispiel, anlässlich es Todes des “Reichskanzler” Wolfgang Gerhard Günter Ebel, findet man in Reichlings Blog. (Hervorhebung von […]

  9. polaris said, on 11/04/2015 at 17:40

    Wie kann es eine Bundesrepublik Deutschland noch geben,wenn im Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland(BGBl. 1990 II S. 1317 )ganz klar steht das das —vereinte Deutschland —–die Gebiete der BRD , DDR und ganz Berlins umfassen wird?
    Also noch mal für die Alzheimerpatienten die immer noch in der BRD leben……BRD +DDR+Berlin=vereintes Deutschland und nicht =BRD.Da steht nix von einer Bundesrepublik.

    ……vereintes ….ist in dem Vertrag klein geschrieben ,also kein Eigenname…warum wohl?

    Und dann gab es ja auch noch die Erlärung vom 1.Oktober 90(BGBL.1990 s.1331),in der die beiden Deutschen Vertreter nur die Kenntnisnahme zu unterschreiben hatten….

    • reichling said, on 11/04/2015 at 19:43

      Ja, warum kann es die Bundesrepublik Deutschland noch geben? Wohl deshalb, weil der 2+4-Vertrag nichts über den Namen des vereinten Deutschlands aussagt. Dass dieses vereinte Deutschland sich auch weiterhin „Bundesrepublik Deutschland“ nennt, wurde von der alten BRD und der DDR eben so vereinbart. Und in diese innere Angelegenheit Deutschlands mischen sich die anderen Staaten eben nicht ein.

      Wie hätte sich Deutschland sonst nennen sollen? Deutsches Reich? Wäre sicher auch gegangen, aber das hätte bei unseren Nachbarn zu Nasenrümpfen geführt.

      Und was diese Erklärung vom 1. Oktober 1990 angeht, von der Deutschland nur „Kenntnis nehmen“ durfte, was hätte Deutschland, was hätten die DDR und die BRD außer Kenntis zu nehmen sonst noch machen können, wenn die USA, Großbritannien und Frankreich erklären, dass mit dem Tag der Wiedervereinigung bis zur Ratifizierung des 2+4-Vertrages ihre Rechte ausgesetzt werden? Nachdem die Sowjetunion als letzter Staat den Vertrag im März 1991 ratifiziert hatte, war die Erklärung Makulatur. Ihre Rechte waren auch juristisch erloschen.

    • JDavis said, on 11/04/2015 at 19:54

      ……vereintes ….ist in dem Vertrag klein geschrieben ,also kein Eigenname…warum wohl?

      Weil es ein Adjektiv zu „Deutschland“ ist. Und eben deswegen, weil es kein Eigenname ist, muss das vereinte Deutschland nicht „Vereintes Deutschland“ heißen, sondern kann sich weiterhin „Bundesrepublik Deutschland“ nennen.

      Und dann gab es ja auch noch die Erlärung vom 1.Oktober 90(BGBL.1990 s.1331),in der die beiden Deutschen Vertreter nur die Kenntnisnahme zu unterschreiben hatten….

      Mit dieser Erklärung verzichteten die Alliierten bereits vorab auf ihre Vorbehaltsrechte. Damit waren diese bereits erledigt, noch bevor der Zwei-plus-Vier-Vertrag ratifiziert wurde. Was ist das Problem dabei?

  10. Alexander - Krieger des Lichts said, on 23/04/2015 at 10:13

    Ich durfte ihn und seine Lebensgefährtin ein halbes Jahr begleiten. Er hat viel gutes geleistet. RIP
    http://www.dailymotion.com/user/Deutsches-Reich

  11. kamikatze said, on 15/05/2015 at 15:03

    Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander. Ich kannte ihn seit 1980 und habe seinen Werdegang miterlebt. Leider hat er damit auch einige Leute angezogen die ihn falsch interpretierten. Ruhe in Frieden,ich habe Vergissmeinnicht auf dein Grab gelegt,du verstehst….

  12. […] Einen bemerkenswerten Abriss seiner Person findet man in Reichling’s Blog[3]. Interessant an der Stelle ist die Bemerkung der Taz, das er meinte einen Verbindungsofizier gehabt […]

  13. Willkürgegner said, on 21/05/2016 at 09:38

    Der fiktive Rechtsstaat BRD fördert Widerstand, Reichsbürger, Germaniten, Selbstverwalter, Errichtung vom „Bundesstaat Deutschland“, Terror, Bürgerkrieg!
    Wer behauptet, dass die BRD ein demokratischer Rechtsstaat ist oder dies stillschweigend hinnimmt, der trägt eine Mitschuld am zunehmenden Terror.
    Bei uns wird an Tradition und Gepflogenheiten totalitärer Staaten angeschlossen. Gesetze gelten nicht für alle, vgl. Buch einer Dipl.-Psychologin „Fehldiagnose Rechtsstaat“, http://www.sgipt.org/lit/sonstige/FDRSDuPO.htm. Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen sind systemkonform, bestätigte ein Richter a.D., der unzählige kriminelle Kollegen erlebt hat, vgl. http://www.odenwald-geschichten.de/?p=1740. Dass der Rechtsstaat nur Fiktion ist, hat ein anderer Richter a.D. experimentell nachgewiesen- http://www.odenwaldgeschichten.de/?p=682. Unter http://hu-marburg.de/homepage/debatte/info.php?id=134 wird u.a. dargestellt, dass der Rechtsstaat des Grundgesetzes nicht existiert und z.B. ohne jede gesetzliche Grundlage Freiheitsentziehung beschlossen werden kann. Dass der Rechtsstaat nur auf dem Papier steht und deswegen Widerstand nötig ist, wird auch bestätigt unter http://unschuldige.homepage.tonline.de/default.html und http://web.wengertgruppe.de/wengert_ag/news/2003/SteuerstrafverfinDeutschland.pdf.
    Weiteres dazu im Internet. Es gibt auch Videos wie z.B. https://youtu.be/AKl0kNXef-4.
    Die Hintergründe sind offenbar durch Verhaltensgesetze bedingt, vgl. z.B. http://www.leadion.de/2010/12/15/Macht-veraendert-Menschen/, http://www.wiwo.de/erfolg/management/der-boss-effekt-was-macht-aus-den-menschen-macht/10261622.html, http://blog.zeit.de/schueler/2013/09/25/thomas-hobbes-naturzustand/ und http://fmea.eu/public_html_alt/quality-forum/2003/messages/4400.htm.
    Wegen Missachtung von Verhaltensgesetzen hat sich auch unsere Gesellschaftsform als untauglich erwiesen. Von der heilen Welt zu träumen und auf die edle Natur der Herrschenden zu vertrauen, hat sicher schon immer nichts Gutes gebracht. Ein „Reichskanzler“ oder „König von Deutschland“ wird deshalb auch nicht gebraucht.
    Untertanen sollten mündig werden und auch Gesetze beschliessen- http://www.bundesstaat-deutschland.de/verwaltungsgesetze/.

    • reichling said, on 15/06/2016 at 09:08

      Ich habe mir etwas Zeit gelassen, diesen Kommentar, den ich im Spamordner gefunden habe, freizuschalten. Das Programm ist so konfiguriert, dass Kommentare mit mehr als einem Link in den Spamordner eingeordnet werden. Und dieser Kommentar enthält deutlich mehr als einen Link.

      Die Bundesrepublik Deutschland ist also kein Rechtsstaat. Es herrscht Willkür und vieles mehr.

      Und in dieser Bundesrepublik Deutschland, in der solche Willkür herrscht, ist es möglich, offen und mit Namen auch stark regierungskritische Meinungen zu publizieren, ohne dass man Angst davor haben muss, sich einer Strafverfolgung auszusetzen. Man darf sich negativ über die Bundeskanzlerin oder den Bundespräsidenten äußern, ohne daß am nächsten Tag morgens um halb sieben die Polizei vor der Haustür steht.

      Es läuft gewiss icht alles glatt in diesem Staat. Aber so schlimm, wie die verlinkten Seiten suggerieren, ist es auch wieder nicht.

      Der letzte Link geht übrigens auf die Seite einer Organisation, die gerne Staat spielen möchte. Die von ihr aufgestellte Verfassung ist zum Glück nicht die geltende Verfassung unseres Staates.


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