Reichling's Blog

Rechtsberatung innerhalb einer Selbstverwaltung

Posted in Allgemein by reichling on 27/09/2010

Tina Wendt ist noch lange nicht fertig. Sie schreit auf der Folgeseite:

Die Rechtsberatung wird ausgeführt von Menschenrechtsverteidigern der
„Anwaltskanzlei Juristische Schutzkommission für Menschenrechte“
„Tina Wendt“

Die Rechtsberatung beinhaltet, nach sorgfältiger Prüfung der Menschenrechtskonventionen, die Listung IHRES Falles in die anhängige Beschwerde am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Somit haben Sie die Möglichkeit, die nationalen Fehlentscheidungen der Gerichte und Behörden über den ECHR anfechten zu lassen. Diese Möglichkeit besteht zur Zeit nur über die Selbstverwaltung des Deutschen Reiches, da bisher wohl keine Schutzorganisation ein Aktenzeichen gegen die BRD vom ECHR erhalten hat, geschweige denn ein einzelner Beschwerdeführer.

Sollten Sie Ihren juristischen Fall als Beschwerde beim ECHR führen wollen, so kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

Eine PDF über die Menschenrechte (ausgegeben vom ECHR) finden Sie hier: GER_CONV.pdf

Eine „Anwaltskanzlei Juristische Schutzkommission für Menschenrechte“ konnte ich trotz eifriger Recherchen im Internet nicht finden. Gibt es sie überhaupt? Schwer vorzustellen, dass Juristen, und Anwälte sind nun mal Juristen, den von Frau Wendt verbreiteten Unsinn ernst nehmen.
Tina Wendt nennt auch ihren Namen als Rechtsberaterin. Was von ihrer Beratung zu halten ist, sieht man auf ihrer Seite an allen Ecken und Enden. Nämlich nichts. Wenn sie noch nicht einmal weiß, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte auf eine Beschwerde von ihr gegen die Bundesrepublik Deutschland wartet und die ihr zugeteilte Nummer nur für diese eine Beschwerde gedacht ist, wie soll sie dann andere Menschen beraten? Ich wiederhole mich wieder, aber es muss halt gesagt werden. Wer die Bundesrepublik beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verklagen will, erkennt ihre staatliche Existenz automatisch mit dieser Klage an.

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7 Antworten

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  1. Ein Deutscher said, on 28/09/2010 at 20:19

    Irrtum mein Freund, die Klage vor dem EUGH ist ja gerade deswegen, weil die Existenz als Staat angezweifelt wird und nicht die Existenz als solches. Des weitern Erging das Schreiben als Selbstverwaltung Deutsches Reich und nicht als Frau Tina Wendt. Frau Wendt wird in diesem Schreiben als Vertreterin benannt nicht als die Klägerin. Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

    Das mit der Anwaltskanzlei… stammt aus einem Schreiben der BRD-Schergen.

    *gg* Viel Glück!

  2. Ein Deutscher said, on 28/09/2010 at 21:30

    Herr BRD-Verliebter,

    weißt du eigentlich, daß du nach den für dich Geltenden Gestezen der BRD Genau TMG §5 Abs 1 Satz 1 und 2 verstößt?

    Komm aute dich und zeig das du ein braver Bundesdödel bist!


    Findest du? Du meinst, mein Blog hat kein Impressum.
    Schauen wir mal eine vorbildliche Website an.
    Auf der Seite http://www.sv-dr.de habe ich nach einem Impressum gesucht, leider vergeblich. Aber ich fand eine Seite, die mit „Kontakt“ überschrieben ist.

    Kontakt

    Selbstverwaltung des Deutschen Reiches gemäß GG Art 20 Abs. 2 und 4
    sowie
    UN Resolution 56/83, 85. Plenar Sitzung 12. Dezember 2001 Artikel 9:

    Initiator und Verantwortlicher:

    Tina Wendt
    Menschenrechtsverteitiger nach EU-Annex doc. 10111/06, VStGB §6(1), A/RES/53/144 Vereinte Nationen

    Telefon: 01577 – 3319666

    Kontaktformular:

    Man sieht also zunächst einen Phantasienamen einer Organisation, die es rechtswirksam überhaupt nicht gibt.
    Dann gibt sie zwar ihren Namen und den Phantasietitel „Menschenrechtsverteitiger“ (ist wohl nur ein Tippfehler) an.
    Aber außer einer Handy-Nummer (Pardon, Funk-Fernsprech-Nummer, extra für Reichsdeutsche) ist sonst nichts zu erfahren. Gehört zu einem Impressum nicht auch eine Adresse?

    Bevor du mir Verstöße gegen das TMG vorwirfst, solltest du Frau Wendt erst mal überreden, ihre Seite diesem bundesdeutschen Gesetz anzupassen.

    • Der Eisenbahner said, on 04/10/2010 at 17:28

      Aute dich, LOL, das seh ich ja jetzt erst!

      Reichling, da wirste dich beim Reichsfahrtenkraftamt melden müssen, nehm ich an (Oh Wilhelm sind die bescheuert!)

  3. kabo said, on 29/09/2010 at 15:44

    @ DR-Hofjurist „Ein Deutscher“: Ich habe mir erlaubt, mal in das TMG zu schauen. Dort steht in §5 Abs. (1), Satz 1 und 2:

    § 5 Allgemeine Informationspflichten
    (1) Diensteanbieter haben für geschäftsmäßige, in der Regel gegen Entgelt angebotene
    Telemedien folgende Informationen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig
    verfügbar zu halten:
    1. den Namen und die Anschrift, unter der sie niedergelassen sind, bei juristischen
    Personen zusätzlich die Rechtsform, den Vertretungsberechtigten und, sofern Angaben
    über das Kapital der Gesellschaft gemacht werden, das Stamm- oder Grundkapital
    sowie, wenn nicht alle in Geld zu leistenden Einlagen eingezahlt sind, der
    Gesamtbetrag der ausstehenden Einlagen,
    2. Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare
    Kommunikation mit ihnen ermöglichen, einschließlich der Adresse der elektronischen
    Post,

    Dazu läßt sich wie folgt antworten:
    a) Blogbetreiber Reichling ist kein Diensteanbieter.
    b) Er bietet keine geschäftsmäßigen Telemedien an.

    Alles klar?

    Kabo

    • Frage said, on 11/10/2010 at 21:23

      Im Gegensatz zu Frau Wendt.

      Überdies bietet sie Rechtsberatung an, die unter das Rechtsdienstleistungsgesetz fällt.
      Da kommen vielleicht bald BRD-Schergen, die ihr wieder ein Fenster kaputtmachen:

      http://dejure.org/gesetze/RDG/9.html

      • reichling said, on 11/10/2010 at 22:06

        Ich bin mir nicht sicher, ob sich wegen dieser „Rechtsberatung“ ein bundesdeutscher Jurist bemühen wird. Jeder Jurist, der ihren Text zur ihrer Rechtsberatung liest, bekommt zunächst mal einen Lachkrampf.

        Wenn sie schreibt

        Die Rechtsberatung beinhaltet, nach sorgfältiger Prüfung der Menschenrechtskonventionen, die Listung IHRES Falles in die anhängige Beschwerde am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Somit haben Sie die Möglichkeit, die nationalen Fehlentscheidungen der Gerichte und Behörden über den ECHR anfechten zu lassen. Diese Möglichkeit besteht zur Zeit nur über die Selbstverwaltung des Deutschen Reiches, da bisher wohl keine Schutzorganisation ein Aktenzeichen gegen die BRD vom ECHR erhalten hat, geschweige denn ein einzelner Beschwerdeführer.

        beweist dies nur, dass sie überhaupt nicht weiß, für was der ECHR zuständig ist und wie man ein Verfahren vor diesen Gerichtshof bringen kann.

        Zwingende Voraussetzung ist nämlich, dass der nationale Rechtsweg voll ausgeschöpft wird, also im Falle Deutschland eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vorliegt bzw. die Klage vom BVerfG zurückgewiesen worden ist.

        Und dann kann ausschließlich gegen bestehende Staaten, die die Europäische Menschenrechtskonvention ratifiziert haben, geklagt werden.

        Die Bundesrepublik Deutschland ist jedoch nach Tina Wendts Auffassung kein Staat, sondern eine Nichtregierungsorganisation. Und gegen solche kann man nicht klagen.
        Sie hat sich mit ihrer Argumentation selbst lahm gelegt.

        Dazu braucht man die bundesdeutsche Justiz nicht zu bemühen.

  4. Kellas said, on 11/10/2010 at 23:13

    Sehe ich anders. Wie ich an anderen einschlägigen Websites gesehen habe, wenden sich tw. verzweifelte und in Not geratene Leute an solcherlei Rattenfänger, die diese armen Schweine durch ihre pseudorechtlichen Ergüsse noch tiefer in die Sch… reiten. Das ist nicht mehr harmlos. Hier wird zum Nachteil anderer agitiert.

    *klugscheißermodus*Man kann auch gegen NGOen klagen. ;o)


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